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Industrie & Produktion · Chemie & Kunststoffdistribution

Zero-Trust-Fundament für globalen Chemiedistributor

Ausgangslage

Ein Hamburger Familienunternehmen der Chemie- und Kunststoffdistribution mit über 50 Standorten in Europa, Amerika und Asien betrieb ein gewachsenes Netzwerk ohne einheitliches Verschlüsselungs- und Authentifizierungskonzept. Mit zunehmenden Service Layern, BYOD-Geräten und wachsendem Automatisierungsanspruch war das bisherige Sicherheitsmodell nicht mehr tragfähig. Der Wunsch: eine Zero-Trust-Basis, die alle internen Dienste absichert und als Fundament für weitere KI-gestützte Prozesse dient.

Was wir getan haben

Wir haben ein vollständiges Root-CA-Verwaltungskonzept entwickelt — von der Architekturentscheidung bis zu Backup-Strategie, Microsoft-Integration und technisch-organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen. Das Konzept umfasste verschiedene PKI-Hierarchiemodelle, Offline-CA-Varianten und HSM-Optionen für die sichere Schlüsselverwahrung. Ergebnis war eine umsetzungsreife Empfehlung inklusive Disaster-Recovery-Plan und organisatorischer Governance-Regeln, die der Kunde anschließend schrittweise in Produktion gebracht hat.

Ergebnisse

>50

internationale Standorte

1.100+

Mitarbeiter

2 Monate

Konzeptphase bis Empfehlung

20 Jahre

Root-CA-Zertifikatslaufzeit

Was wir dabei gelernt haben

PKI ist keine rein technische Entscheidung — die Architekturwahl bestimmt, wie viel operativer Overhead entsteht und wie resilient das System bei einer Kompromittierung bleibt. Für international verteilte Mittelstandsstrukturen liegt der optimale Arbeitspunkt zwischen maximaler Sicherheit und praktischer Betreibbarkeit — und der lässt sich nur finden, wenn man Hardware, Betrieb und organisatorische Realität gleichzeitig im Blick hat.

Das ist die Kurzfassung. Wie wir methodisch vorgegangen sind — welche Architekturentscheidungen wir getroffen haben, was wir verworfen haben und welche Muster sich auf andere Kontexte übertragen lassen — besprechen wir im persönlichen Fachgespräch.

Nicht, weil wir Ihnen etwas verkaufen wollen. Sondern weil diese Tiefe das ist, wofür unsere Kunden uns beauftragen — und das gehört nicht ins offene Internet.