Ausgangslage
Humanitäre Initiativen stehen vor einer ehrlichen Frage: Wo greift KI in ihrem Wirkungsfeld wirklich, und wo bleibt sie Demo-Theater. Als Mitglied eines internationalen Accelerator für Humanitäre Startups trafen wir auf Frühphasen-Gründer, die KI nutzen wollten, aber kein konkretes Bild davon hatten, wofür. Vor der Befähigung dominierte das Buzzword. Nach drei Wochen erste Use-Case-Skizzen — das war das Ziel.
Was wir getan haben
Wir haben ein KI-Curriculum für humanitäre Gründer entwickelt und im Accelerator gehalten. Die Inhalte: acht kanonische Use-Case-Felder im humanitären Kontext, sieben Schritte AI-Projektmanagement, Grundlagen zur Funktionsweise und ein Modell für eigene Use-Case-Discovery. Format: Talk-Modul plus Eins-zu-eins-Coaching mit den Gründer-Teams. Engagement läuft seit 2023 fort.
Ergebnisse
8
humanitäre KI-Use-Cases im Curriculum
7
Schritte AI-Projektmanagement vermittelt
5
Curriculum-Bausteine von Use Case bis Praxis
Was wir dabei gelernt haben
KI-Befähigung scheitert nicht an Interesse — sie scheitert an der Übersetzung vom Wunsch zum Use Case. Wer Gründer ohne diesen Schritt zu Tools führt, bekommt Demo-Theater. Wer sie zuerst durch einen Use-Case-Filter schickt, bekommt Anträge mit Substanz.
Das ist die Kurzfassung. Wie wir methodisch vorgegangen sind — welche Architekturentscheidungen wir getroffen haben, was wir verworfen haben und welche Muster sich auf andere Kontexte übertragen lassen — besprechen wir im persönlichen Fachgespräch.
Nicht, weil wir Ihnen etwas verkaufen wollen. Sondern weil diese Tiefe das ist, wofür unsere Kunden uns beauftragen — und das gehört nicht ins offene Internet.
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